Leitbild

Unsere Schule – viele Möglichkeiten

  • Wir sind die einzige HTL in Österreich, die im Bereich Optometrie ausbildet.
  • Wir sind eine innovative Schule mit vielen Kompetenzen (Sehstärkenbestimmung, Kontaktlinsenanpassung, Fertigung und Anpassung von Sehbehelfen, Kundenberatung, Low-Vision).
  • Unsere Schule ist persönlich und überschaubar. Wir können daher rasch auf Entwicklungen und Anforderungen von Industrie und Wirtschaft eingehen.

 

Unsere Schule – eine Vision.

  • Technische, soziale, wirtschaftliche Kompetenz kombiniert mit praktischem Können und eine umfassende Allgemeinbildung ist unser Ziel.
  • Sie ermöglicht neben einer breiten Einsetzbarkeit im Berufsleben auch ein Universitätsstudium.
  • Unser Ziel erreichen wir durch eine fundierte, praxisorientierte Ausbildung.

 

Unsere Schule – unser Weg

  • Hohe Effizienz durch Ausbildung in Kleingruppen an modernsten Geräten und Einrichtungen
  • Praxisnähe durch Fachexkursionen und Firmenbesuche
  • Fachliche Vernetzung von Theorie, Werkstätte und Labor
  • Methodenvielfalt unter Einsatz moderner Technologien und computerunterstützter Unterricht
  • Einblick in unterschiedliche Firmenstrukturen und Tätigkeitsbereiche durch Zusammenarbeit mit Unternehmen in Form von Diplomarbeiten.
  • Hochqualifizierte Fachkräfte aus der Wirtschaft verstärken unser Lehrerteam.

 

 

Die PHTLA des Landes Tirol für Optometrie ist eine berufsbildende höhere Schule in Tagesform. Wir bieten im Februar jeden ungeraden Kalenderjahres einen Vorbereitungslehrgang an. Im September darauf startet der Aufbaulehrgang des Kollegs. Unsere SchülerInnen sind mindestens 18 Jahre alt, kommen aus allen Bundesländern, aber auch aus der Schweiz, Deutschland, Italien, Griechenland oder anderen europäischen oder nicht europäischen Staaten.

Wir vermitteln neben der Allgemeinbildung bis zur Reife- und Diplomprüfung Wissen im Bereich Augen- und Kontaktlinsenoptik zur Ablegung der Meister- bzw. Kontaktlinsenkonzessionsprüfung und Kenntnisse, die zur Ablegung der Ausbilderprüfung notwendig sind.

Es finden immer wieder Fort- und Weiterbildungen für BerufspraktikerInnen statt (Osterakademie der WVAO). Alle diese Veranstaltungen finden in Zusammenarbeit mit der optischen Industrie bei einem breiten Publikum im In- und Ausland großen Anklang.

Im einsemestrigen Vorbereitungslehrgang werden OptikergesellInnen auf den Aufbaulehrgang des viersemestrigen Kollegs vorbereitet.

Nach erfolgreichem Abschluss des Vorbereitungslehrganges werden die Augenoptik-gesellInnen in das Kolleg aufgenommen. Sie besuchen mit MaturantInnen unterschiedlicher Schulen das anschließende Kolleg im Aufbaulehrgang:
 

Gemeinsam mit den MaturatInnen unterschiedlicher Schulen gibt es im ersten Ausbildungsjahr dieses Aufbaulehrganges gemeinsam besuchte Fächer wie Optometrie, Physik, Chemie, Wirtschaft und Recht, Pathologie etc. Daneben gibt es ein Allgemeinbildungsmodul für die AbsolventInnen des Vorbereitungslehrganges und ein Fachbildungsmodul für die MaturantInnen.

Im dritten Semester wird die Meisterprüfung für Augenoptik absolviert. Diese wird über die Wirtschaftkammer Tirol in schriftlicher, praktischer und mündlicher Form gestaltet. Mit diesen und allen anderen Berufsberechtigungsprüfungen gibt es für die Lehrenden Feedback, ob die Ausbildung den Erwartungen der Berufspraxis entspricht.

Die beiden letzten Semester besuchen alle SchülerInnen gemeinsam mit Ausnahme des Unterrichtes in Deutsch, angewandter Mathematik und Englisch, den die MaturantInnen nicht besuchen, weil sie abschließend nur eine Diplom-, aber keine Reifeprüfung mehr ablegen. Im Maturasemester wird noch die Kontaktlinsenbefähigungsprüfung absolviert. Der Besuch der letzten beiden Semester ist Voraussetzung zur Zulassung zu dieser Prüfung.

Im Rahmen der Reife- und Diplomprüfung erarbeiten die meisten SchülerInnen Diplomarbeiten zu den unterschiedlichsten Themen aus ihren künftigen Berufsfeldern.

Hier ein paar Beispiele der vergangenen Jahre: „Analyse des Tränenfilms“, „Ausbildungsbegleiter für Augenoptiker“, „Sehverhalten bei Legasthenie“, „ Nachtfahrbrille“, „Arbeitsplatzspezifische Sehbehelfe“, „Rund ums Farbensehen“….

Der Lehrkörper besteht aus LehrerInnen, die an den unterschiedlichsten anderen allgemein- und berufsbildenden Schulen unterrichten. Dazu kommt noch eine Gruppe von Lehrenden, die aus der Fachpraxis kommen. Das Team wird von einer Augenärztin mit eigener Praxis ergänzt. Daneben bieten Firmen immer wieder im Rahmen des Unterrichtes bzw. bei Exkursionen Informationen über die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Augenoptik und Kontaktlinsenoptik an. Diese Firmen stellen der Schule immer wieder auch ihre Geräte bzw. Hilfsmittel im Fachbereich kostengünstig zur Verfügung. Ein wesentlicher Teil dieser Unterstützung ist auch die Beratung der DiplomantInnen bei ihren Arbeiten. Wirtschaft und Gewerbe überzeugen sich bei der Abschlusspräsentation immer wieder über den aktuellen Ausbildungsstand. Nicht selten werden SchülerInnen in diesem Rahmen dann auch von Firmen als MitarbeiterInnen geworben.

Auch die LehrerInnen nehmen einerseits an den Informationsveranstaltungen bzw. Exkursionen teil. Sie besuchen aber auch darüber hinaus Weiterbildungen zu facheinschlägigen und pädagogischen Themenstellungen.

Ein wichtiger Teil der einzigen Ausbildungsstätte für Augenoptik in Österreich ist auch die Internationalität. Sowohl unsere AusbildungsteilnehmerInnen als auch die ReferentInnen kommen aus verschiedenen Ländern. Einige der LehrerInnen nehmen international an Kongressen und Weiterbildungen teil bzw. bilden auch in anderen Ländern AugenoptikerInnen aus.

Der gute Kontakt zur Wirtschaft gewährleistet auch die kostengünstige Ausbildung. Inländische SchülerInnen bezahlen kein Schulgeld, von ausländischen SchülerInnen wird ein Ausbildungsbeitrag eingehoben.

Unsere AbsolventInnen gehen zur Hälfte in die Berufspraxis, viele von ihnen ins Ausland. Ein weiteres Viertel nimmt die Gelegenheit wahr um im medizinischen oder naturwissenschaftlichen Bereich zu studieren, einige von ihnen ebenfalls im Ausland. Das letzte Viertel wählt Studienrichtungen, die mit der Ausbildung an der PHTLA nichts zu tun haben. Viele von ihnen nützen die Gelegenheit um sich durch ihre Berufsausbildung ihr Studium zu finanzieren. Sie arbeiten geringfügig bis Teilzeit im Bereich der Augenoptik.

Für die Zukunft wird Sorge dafür getragen, dass es für unsere AbgängerInnen neben der Berufspraxis und den unterschiedlichen Zugängen zu Fachhochschulen und Universitäten auch möglich wird, unter Anrechnung der Ausbildung an der PHTLA eine optometrische akademische Ausbildung zu absolvieren. Die Fachhochschule in Jena bietet den AbsolventInnen unserer Schule diese Möglichkeit an. Daneben gibt es – nach einer Bedarfserhebung – auch in Tirol Interesse an der Einrichtung eines Studiengangs an der FH Gesundheit  für Augenoptik.

In den letzten Jahren ist der Anteil der MaturantInnen kontinuierlich gestiegen. Neben den AbsolventInnen von AHS gibt es auch MaturantInnen von HAKs oder HBLAs, die zu uns kommen. Eine Mischung aus den verschiedenen Gruppen bewirkt eine große Heterogenität in der Klasse, die bereichernd und herausfordernd für alle ist.

Neben den Qualitätskontrollen durch die externen Berufsberechtigungsprüfungen gibt es an der Schule ein Qualitätsmanagement, wie es im Bereich der BMHS seit einigen Jahren durchgeführt wird. Aktuelle Themen derzeit sind die Verbesserung der pädagogischen und administrativen Fähigkeiten, die Verbindung zur Wirtschaft und die Evaluation der Unterrichtstätigkeit. Wir beteiligen uns an den österreichweiten Evaluierungen, daneben erhalten die LehrerInnen durch die Individualfeedbacks Rückmeldungen.

Die guten Kontakte zur Wirtschaft werden weiterhin gepflegt, für den kommenden Lehrgang gibt es wieder eine große Zahl von Anmeldungen.